Die Tour de Suisse in

Ambri

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Ambrì gehört zur Gemeinde Quinto; das Dorf Quinto liegt auf der linken Seite der oberen Leventina. Die Pfarrkirche ist San Pietro und San Paolo geweiht; die ersten Belege darüber stammen aus dem Jahre 1227. Die Gemeinde Quinto besteht aus zahlreichen Orten und Weilern, von denen wir hier die wichtigsten aufzählen, nämlich Altanca, Ronco, Deggio, Catto, Lurengo, Varenzo, Ambrì und Piotta. Die letzten beiden liegen in der Talsohle und sind bekannter, weil dort der Eishockeyclub HCAP (Hockey Club Ambrì-Piotta), zu Hause ist. In Piotta befindet sich in der Nähe der „Centrale FSS“ die Talstation der Standseilbahn von Ritom, die 1921 für die Bauarbeiten des gleichnamigen Wasserkraftwerks der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) erbaut wurde. Mit einer maximalen Steigung von 87,8% ist sie eine der steilsten öffentlich betriebenen Standseilbahnen der Welt.

Val Piora und Ritomsee

Das Piora-Tal zählt zu den einmaligen Naturgebieten und bietet unzählige Möglichkeiten dem Alltag zu entkommen, Ruhe zu geniessen, unberührte Landschaft zu erleben und auf wunderschönen Spaziergängen oder Wanderungen unvergessliche Momente zu erfahren.

Mit der legendären Drahtseilbahn lässt sich der, mit einer Grösse von 1.49 km2, bedeutendste Tessiner Bergsee bequem erreichen. Im Jahr 1917 wurde der erste Damm gebaut, mit welchem der See fortan für die Gewinnung von hydroelektrischer Energie genutzt wurde. Dies ist nach wie vor für das gesamte Tal der Leventina von grosser Bedeutung.

Die Besucher erreichen das Piora-Tal und die überwältigende Landschaft mit der berühmten Ritom-Standseilbahn, eine der steilsten der Welt. Einmal an der Bergstation der Standseilbahn angekommen, kann man zahlreiche Wanderungen unternehmen – ein Wanderparadies, zwischen Himmel und Erde!

Der Ritomsee zeichnet sich als perfekter Ort aus, wo man Erholung, Entspannung und Ruhe finden kann. Auf der Oberfläche des Ritomsees spiegelt sich ein einmaliges Panorama, das einem den Alltag vergessen lässt. Auch passionierte Wanderer kommen auf ihre Kosten. Die Umgebung des Sees stellt Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen, MtB Strecken und unvergessliche Spaziergänge dar.

Der im Jahr 2009 auf der rechten Seeseite geschaffene Naturlehrpfad lädt kleine und grosse Besucher dazu ein, die unbeschreiblichen Naturschönheiten, um den See herum, zu erkunden.Aus gastronomischer Sicht ist die Region vor allem für den berühmten und schmackhaften Alpkäse Piora ganz bekannt.

Zentrum für Alpine Biologie

Das Gebiet des Val Piora weist eine bemerkenswerte Vielfalt botanischer, faunistischer und geologischer Elemente auf. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass dieses Gebiet zu einem beliebten Ziel für Wissenschaftler und Forscher geworden ist, die von den natürlichen Besonderheiten unserer Region angezogen werden. Der Cadagno-See im Herzen des Val Piora ist in der Tat ein Ziel für zahlreiche Forscher aus aller Welt.

1994 wurde das Zentrum für Alpine Biologie von Piora in Anwesenheit von Bundesrat Ruth Dreifuss offiziell eröffnet. Die Struktur ist offen für Universitäten, Fachhochschulen, Mittel- und Hochschulen und bildet das Zentrum der wissenschaftlichen Forschung in der Region Ritom-Piora. Es wird von einer grossen Anzahl von Forschern besucht, die noch studieren oder bereits ihren Abschluss gemacht haben.

Neben den universitären Studienangeboten ist das Zentrum auch offen für höhere Schulen sowie auch für ein breiteres Publikum. Es ist auch geeignet für Seminare, Workshops und Konferenzen mit wissenschaftlichen und pädagogischen Inhalten im Zusammenhang mit Institutionen und Universitäten.

Impressionen